Tipps & Trends
Wohnkultur ist Lebenskultur. Sich in den eigenen vier Wänden zeitgemäß und stilvoll einzurichten, ist eine Frage von Wohlfühlkomfort. Gönnen Sie sich das gewisse Etwas, mit dem aus einem nüchternen Ambiente Ihr individueller Wohn- und Lebensraum wird. Worauf Sie dabei achten sollten, wie Sie Ihre maßgeschneiderte Einrichtung finden und was es an neuen Trends und Tendenzen gibt, verraten wir Ihnen auf diesen redaktionellen Seiten.
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Heizkörper reinigen
Ein vernachlässigter Heizkörper bringt mitunter bis zu 20 Prozent weniger Leistung. Grund genug, ihn nach dem Sommer von innen und außen zu entstauben.
Den Sommer über geraten die meisten Heizkörper in Vergessenheit. Da sie nicht gebraucht werden, kann sich auf ihnen ungehindert eine Mischung aus Staub und Pollen ansammeln. In der Küche kommt sogar noch Wrasen dazu – eine Ablagerung aus Wasserdampf und Fettbestandteilen. Mit Beginn der nächsten Heizperiode ist deshalb der richtige Zeitpunkt für eine Grundreinigung gekommen. Einmal im Jahr sollte diese übrigens mindestens auf dem Putzplan stehen. Denn Staub und Schmutz wirken wie eine Isolierschicht, weswegen ein vernachlässigter Heizkörper mitunter bis zu 20 Prozent weniger Leistung bringt. Und so funktioniert die Heizkörperreinigung:
Zur Lamellenbürste greifen
Falls Sie die Heizperiode schon eingeläutet haben: Heizkörper abdrehen und gut auskühlen lassen. Danach den Staub trocken entfernen. Bei einem Rippenheizkörper eignet sich besonders gut eine trockene Lamellenbürste. Alternativ können Sie den Staub auch ganz einfach mit dem Staubsauger absaugen. Tipp: Für die meisten Staubsaugertypen gibt es extra Mikrodüsen mit Adapter, die den Staub aus jeder noch so kleinen Ritze holen. Bleiben doch Reste an schwer zugänglichen Stellen zurück, können Sie mit einem Fön arbeiten. Dabei aber an der gegenüberliegenden Seite ein feuchtes Tuch spannen. Das sammelt den Großteil des herumwirbelnden Staubs auf.
Geheimtipp Schlauchbürste
Wer Plattenheizkörper in seiner Wohnung hat, sollte zunächst den oberste Abdeckung vorsichtig entfernen. Einige Modelle erlauben zudem, dass ebenfalls die Seitenteile abgenommen werden. Da sich der meiste Staub auf den feinen Lamellenblechen befindet, sollten Sie sich einen Staubwedel mit extra langen schmalen Borsten anschaffen. Tipp: Gute Dienste leistet darüber hinaus eine Schlauchbürste aus dem Aquarienhandel. Damit Ihnen der Staub beim Reinigen nicht allzu stark in die Nase steigt, können Sie die Düse des Staubsaugers auf die Arbeitsfläche richten. Und falls Sie wenig Zeit mitbringen, können Sie auch wieder zum kräftigen Fön greifen. Dabei aber unbedingt an das feuchte Tuch denken, das Sie unter den Heizkörper auf den Boden legen.
Mikrofasertuch und Wasser
Nachdem Sie den Heizkörper von innen gereinigt haben, ist das Äußere an der Reihe. Ideal sind ein weiches Mikrofasertuch und etwas Wasser. Falls das nicht ausreicht, können Sie ein wenig Allzweck- oder Neutralreiniger beimischen. Hinterher aber nicht vergessen, mit klarem Wasser nachzuputzen.
Entlüften nicht vergessen!
Zu guter Letzt kommen die Thermostatventile dran. Drehen Sie diese mehrmals voll auf und zu, um sie gängig zu machen. Außerdem sollten Sie das Entlüften nicht vergessen. Tipp: Prüfen Sie, ob Sie nach dem Entlüften in der Heizungsanlage Wasser nachfüllen müssen.





